
Beim Gipfeltreffen EU- Lateinamerika- Karibik, sollen laut Pia Lichtblau von
Attac, Verhandlungen auf bilateraler Ebene stattfinden.Verhandlungen auf
bilateraler Ebene begünstigen aber die Europäischen Union, dass deren
Interessen durchgesetzt werden können. Generell sind die Auswirkungen
des Neoliberalismus nicht nur in Lateinamerika spürbar, sondern
mittlerweile auch in Europa. Präkarisierung von Arbeitsverhältnisse,
Privatisierung von Dienstleistungen, Aussterben von klein
Bäuerlicherstruktur... Nach Meinung von Attac dient das Gipfeltreffen EU- Lateinamerika- Karibik nicht den
Bevölkerungen beider Kontinenten, sondern den Konzerninteressen.
Deshalb ist der Enlazando Alternativas Gipfel in Wien, von 10. bis 13.
Mai, eine wichtige Gelegenheit aufzuzeigen, dass eine andere Welt
möglich ist.