Rock gegen Rassismus
Rock gegen Rechts - PlakatEs ist immer die gleiche Geschichte. Das Geld wird knapp und das Flüchtlingsprojekt von Ute Bock befindet sich in einer prekären Situation. Ende Februar laufen Verträge mit einer Reihe von Notfallswohnungen aus. In einem der reichsten Länder der Welt stehen Flüchtlinge auf der Strasse. Am 6. März 2006 kann mensch dagegen etwas tun. Beim Rock gegen Rassismus im Wiener Chelsea gehen die Einahmen auf das Konto des Flüchtlingsprojekts.


Das Flüchtlingsprojekt von Ute Bock befindet sich derzeit in einer sehr prekären Situation, da Ende Februar mehrere Wohnungen auslaufender Verträge wegen aufgegeben werden müssen und dringend Mittel für die Anmietung bzw. Renovierung neuer Wohnungen benötigt werden.

Frau Bock kümmert sich bekanntlich vor allem um jene Flüchtlinge, die aufgrund der Zuständigkeitsstreitigkeiten zwischen Ländern und Bund aus dem System der sogen. "Grundversorgung" ausgeschlossen wurden und damit ohne Unterkunft, ohne Krankenversicherung und ohne jegliche Form finanzieller Unterstützung auskommen müssen.

Erschwert wird die Situation für AsylwerberInnen ohne Grundversorgung dadurch, dass es auch bei karitativen Einrichtungen zu wenige Betreuungsplätze gibt, oft auch dadurch bedingt, dass viele NGOs mit der Gemeinde Wien Verträge zur Unterbringung innerhalb der Grundversorgung abgeschlossen haben und daher kaum Kapazitäten für "Nicht-Grundversorgte" zur Verfügung haben bzw. diese auch nicht aufnehmen dürfen - daher ist Frau Bock für viele die wichtigste Anlaufstelle und gleichzeitig die einzige Alternative zur Obdachlosigkeit, und weit mehr als die Hälfte der Menschen im Wohnprojekt gehören zu dieser Gruppe (darunter auch zahlreiche Familien mit Kindern aus Kriegsgebieten).

Die laufenden Kosten des Wohnprojekts (neben Mieten, Betriebskosten, Stromkosten auch Auszahlungen für Verpflegung, medizinische Behandlungen, Kleidung usw) können derzeit nur mit Mühe durch Spenden gedeckt werden. Zusätzliche Ausgaben, wie sie aktuell für die Adaptierung neuer Wohnungen nötig sind, überfordern das Budget leider völlig. Frau Bock würde akut insgesamt rund EURO 5.000.-- benötigen (und jeder Beitrag zu dieser Summe ist mehr als willkommen!).

Da das Flüchtlingsprojekt bis Mitte des Jahres zwei weitere Häuser absiedeln muss (hier handelt es ebenfalls sich um befristete und daher kostengünstige Mietverhältnisse) sind sie auch mittelfristig auf der Suche nach günstigen Mietwohnungen sowie nach Förderern, die das Projekt bei der Adaptierung neuer Unterkünfte mit Geldspenden oder Sachsponsoring unterstützen.
Bitte unterstützen Sie Frau Bock in dieser Ausnahmesituation und helfen Sie ihr, den von ihr betreuten Flüchtlingen eine Unterkunft zu sichern!

Image Musikvideo Ginga

Image Musikvideo Kpunkt


Spenden bitte an:
Verein Ute Bock
BAWAG (BLZ 14000)
Konto-Nummer 01910-807-249
Kennwort "Wohnprojekt"
Für Rückfragen >Telefonnummer 929 24 24 DW 21 oder 22 sowie unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst

ROCK GEGEN RASSISMUS
Line UP:
The Palomita Show
Ginga
Kpunkt
Einnahmen zugunsten des Flüchtlingsprojekts von Ute Bock, Eintritt 8 Euro

Montag 6. März 2006 ab 21:00 Uhr im Chelsea
Lerchenfeldergürtel U-Bahnbögen 29 -30