| 50 Jahre danach, die Frau trennt sich von Kübel und Kind |
In der Sonntagsausgabe der Tageszeitung „Kronen Zeitung“ wurde in einem Artikel die momentan stattfindende Diskussion über der Renovierungspläne im Amtshaus Meidling publiziert. Die Vorgeschichte dieser Diskussion sind die Fresco-Secco Wandmalerei von Otto Trubel. Das Künstlerhausmitglied Otto Trubel hatte 1956 über Auftrag des Magistrat der Stadt Wien neun Männer in verschiedenen Handwerkszünften, und eine Frau mit Kübel und Kind großformatig an den Saalwänden dargestellt. Inmitten dieser Darstellungen tagt seither das „Bezirksparlament“ um über das Wohl des Bezirkes zu entscheiden.Der Bezirk fasste den Entschluss sich mit dieser Thematik in mehren Handlungsfeldern auseinander zu setzten ...
„Wenn die Frau von Kind und Kübel getrennt wird“ - 50 Jahre danach!
Martina Eder & Silvia Konrad (kurz: tisi2006) widmeten
sich dieser Thematik ...
Fasziniert von diesen überdimensionalen Figuren einerseits,
die Aussage dieser Malerei über das Rollenbild der Frauen anderseits und die
angedachte Übermalung im Rahmen einer Renovierung des Sitzungssaales führten
die Künstlerinnen zu ihrem Konzept: KunstRaumInstallation „der kübel
ist voll“
Die einzelnen Figuren dieser Wandmalerei von Otto Trubel wurden von SIKO &
TINEDA von der Wand geholt = fotografiert. 9 männliche Figuren, stark männlich
vital und ein Handwerk / Beruf symbolisierend und eine Frau mit Kopftuch, Kind
und Kübel. Diese einzelnen Figuren dienen SIKO & TINEDA
als Ausgangspunkt für ein neues, zeitgemäßes KUNSTprojekt.
Videolink: Kunst in der Peripherie: ‘THAT’S THE WAY WE NORMALLY DO THINGS’
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In der Sonntagsausgabe der