
Die Tageszeitung der Standard berichtete in seiner Ausgabe
vom 28. Dezember, dass seit 2001 die Lebensmittelpreise bis zu 10%
gestiegen sind. Die Preise für Brot- und Gebäck sogar um 15 Prozent
bzw. 19,25%. Ähnliches zeigt sich auch bei den Mietkosten.
Der Sprecher der Armutskonferenz und versierter Sozialexperte Martin
Schenk nimmt zu diesen Punkten Stellung, sowie über die momentane
vorherrschende Arbeitsmarktpolitik. Das Arbeitslosengeld ist laut
Schenk in den letzten Jahren um 4% gefallen. Diese gilt auch für andere
Sozialleistungen.
Martin Schenk schlägt im Gespräch mit ctv-net.org
auch vor, dass bisherige System der Arbeitsmarktpolitik zu reformieren.
Als Eckpunkte empfiehlt er, höhere Arbeitslosengelder, sowie ein Ausbau
der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Weg von den „Gschwind-Geschwind
Kurse“, „wo man den Computerfachmann in einen Computerkurs schickt.
Schenk schlägt vor, lieber im Schulungsbereich mehr Geld in die Hand zu
nehmen, um ordentliche Ausbildungen zu investieren, als wenig und die
Leute stehen nach ein paar Monaten wieder vor der Tür.“