| Hugo Chavez macht wertvolles Kulturgut seiner Heimat, Österreich zum Geschenk |
Die „Redyo-Maske“ der Piaroa-Ethnie aus Venezuela wurde im
Rahmen der von der Österreichischen Regierung organisierten Ausstellung
während dem IV. Gipfeltreffen zwischen der Europäischen Union und
Lateinamerika und die Karibik 2006 ausgestellt.
Auf Grund des hohen Stellenwertes der Maske innerhalb des indianischen
Kulturreichtums des Landes, wird sie von der Bolivarischen Republik
Venezuela an das Museum für Völkerkunde in Wien als Schenkung
übergeben.
Die Redyo-Maske stellt den Geist der wilden Biene dar. Sie wird beim
Guarime-Ritual, ein großes Fest, welches die Piaroa aus Anlass einer
großen Ernte, guter Eheschließungen, bei der Geburt von Kindern oder
der Übertragung der Autorität an den jünsten Sohn oder an den
Schwiegersohn eingesetzt. Der Guarime-Tanz wird ausschließlich von
Männern getanzt.
Die Regierung unter Hugo Chavez weitete die Rechte für die Piaroa in der Verfassung von der Bolivarischen Republik Venezuela aus.
Die Piaroa gehören einer alten Ethnie an, deren Ursprünge an der
Südamerikanischen Karibikküste zu suchen sind. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie sich mit dem Verkauf von Kunsthandwerk auf dem Indianermarkt von Puerto Ayacucho, sowie mit den Anfängen des Tourismus. Die Ernährung wird mit Fisch und erlegtem Wild, sowie durch Früchte die sie auf ihren Feldern, einem so genannten Conuco anbauen. Weiter östlich an den Flüssen Asita, Parucito (Venezuela) leben die Hoti-Indianer, bei denen es scheinbar um engere Verwandte der Piaroa handelt. |
Die „Redyo-Maske“ der Piaroa-Ethnie aus Venezuela wurde im
Rahmen der von der Österreichischen Regierung organisierten Ausstellung
während dem IV. Gipfeltreffen zwischen der Europäischen Union und
Lateinamerika und die Karibik 2006 ausgestellt.
Auf Grund des hohen Stellenwertes der Maske innerhalb des indianischen
Kulturreichtums des Landes, wird sie von der Bolivarischen Republik
Venezuela an das Museum für Völkerkunde in Wien als Schenkung
übergeben.