| Abseits von Wahlschlammschlacht: Wie kann die Zukunft finanziert werden? |
Bei einer Veranstaltung für Klein- und Mittelbetriebe, neue
Selbständige und Interessierte, legten der Vize- Präsident der
Wirtschaftskammer Österreich Christoph Maznetter und der
Bundesparteiobman der SPÖ, Alfred Gusenbauer ihre Vorstellungen,
Gedanken und Finanzierungsmöglichkeiten für ihre Wirtschaftskonzepte
der Zukunft dar. Die drei Hauptpunkte sind Infrastruktur, Bildung und Lebensqualität.
Die Themen reichten, von wie Österreich sich im
internationalen Wettbewerb und in einer globalisierten Welt, wird
behaupten werden können bis hin zu bedeutenden Infrastrukturmaßnahmen
und deren Finanzierung.
Ein Kernelement muss nach Alfred Gusenbauer in der ‚umfassenden’ Bildung liegen. Als Beispiel dienen Staaten wie Finnland und Schweden, wo ein hohes Bildungsniveau vorherrscht, sowie überdurchschnittliche Ausgaben für Forschung& Entwicklung. Diese Komponenten ergeben nach internationalen Studien in der Regel auch ein hohes Lohnniveau. Finnland ist heute eines der wohlhabenderen Länder innerhalb der EU. Bis weit ins 20. Jahrhundert zählte Finnland zu den ärmsten Ländern Europas. Auch wenn bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Industriebetriebe (v.a. Papiermühlen, Baumwollspinnereien, Eisenhütten) entstanden, war das Leben der meisten Finnen bis nach dem Zweiten Weltkrieg von der Landwirtschaft geprägt. Erst ab ca. 1950 wurde die Industrialisierung in erheblichen Umfang vorangetrieben. Das finnische Bildungssystem gilt als eines der besten der Welt. Die Hauptmerkmale des Bildungssystems sind integrative Gesamtschulen bis zur 9. Klasse. Die darauf aufbauende Sekundarstufe II ermöglicht jederzeit einen Wechsel zwischen dem allgemeinbildenden und dem berufsbezogenen, praxisorientierten Zweig. Diese Stufe wird entweder mit dem Abitur oder einer Berufsausbildung abgeschlossen. Dieses modulare System gilt in ähnlicher Weise auch für die universitäre Laufbahn. Dort stehen neben den konventionellen Universitäten auch Fachhochschulen für höhere Ausbildungen zur Verfügung. Der Bildungsstand in Finnland gilt weltweit als einer der höchsten. Die Analphabetenquote liegt bei nahezu 0 Prozent. |
Bei einer Veranstaltung für Klein- und Mittelbetriebe, neue
Selbständige und Interessierte, legten der Vize- Präsident der
Wirtschaftskammer Österreich Christoph Maznetter und der
Bundesparteiobman der SPÖ, Alfred Gusenbauer ihre Vorstellungen,
Gedanken und Finanzierungsmöglichkeiten für ihre Wirtschaftskonzepte
der Zukunft dar. Die drei Hauptpunkte sind Infrastruktur, Bildung und Lebensqualität.