| „Die Völker müssen demokratisch an der Stange gehalten werden!“ |
Der ehemalige Bundesminister unter der Regierung Kreisky
Erwin Lanc kommentiert auf ctv-net.org, die politische
Zukunftsperspektive über die Entwicklung in Venezuela und um die Person
Hugo Chavez, den demokratisch gewählten Präsidenten von Venezuela,
sowie deren Gefahren. Ein wichtiger Bestandteil müsste, laut Lanc sein
, dass der demokratische Boden nicht verlassen wird.
In seinem Kommentar ist Erwin Lanc der Ansicht, dass wenn Staaten wie
Bolivien und Venezuela abgleiten in diktatorische und quasi
diktatorische Verhaltensweisen, werden sie ins Aus rutschen. Als
Beispiel nennt er die damalige Entwicklung in Kuba um Fidel Castro, wo
er sich damals mit der Sowjetunion „nolens volens“ arrangieren musste.
1959 ersetzte die Revolution unter der Führung von Fidel und Raúl Castro, Camilo Cienfuegos und dem Argentinier Ernesto Che Guevara die langjährige Diktatur von Fulgencio Batista. Wegen der kubanischen Verstaatlichungspolitik, von der insbesondere eine Reihe großer US-amerikanischer Wirtschaftsunternehmen, aber auch Großgrundbesitzer betroffen waren, verhängten die USA Sanktionen gegen Kuba, die schließlich in einer totalen Wirtschaftsblockade der Insel mündeten, welche bis heute andauert. Die Sowejtunion unterstützte Kuba und war somit wichtigster Handelspartner und Geldgeber. Internationalen Medien berichten nicht objektiv Lanc meint, wenn zum Beispiel in Bolivien höhere Lizenzgebühren bezahlt werden müsste, dann wird der Profit geschmälert. Dadurch meint Lanc, dass dafür gesorgt wird, dass die internationalen Medien so berichten, dass die momentane Wirtschaftspolitik von Hugo Cavez und Evo Morales diskreditiert werden und nicht differenziert betrachtet wird. „Die USA hat sich nie daran gestoßen, dass die Erdölgesellschaft von Venezuela eine staatliches Unternehmen ist, solange sie Einfluss auf das mittlere und obere Management hatten.“ |
Der ehemalige Bundesminister unter der Regierung Kreisky
Erwin Lanc kommentiert auf ctv-net.org, die politische
Zukunftsperspektive über die Entwicklung in Venezuela und um die Person
Hugo Chavez, den demokratisch gewählten Präsidenten von Venezuela,
sowie deren Gefahren. Ein wichtiger Bestandteil müsste, laut Lanc sein
, dass der demokratische Boden nicht verlassen wird.