"Molterer wurde von der Bauernlobby in die Kandare genommen"
ImageDie Landwirtschaftsförderung in der Höhe von 3,5 Mrd. Euro muss nach dem neu- und wiederbestellten AMS- Vorstandvorsitzenden Herbert Buchinger umorientiert werden. Diese verzögert nur das Bauernsterben. Buchinger bezieht sich hierbei auf das Konzept des ehemaligen Agrarkommissar Franz Fischler, welches auch von „seinem Schüler Molterer“ vertreten wurde.

 

Dieses sah vor, dass die Landwirtschaftsförderung umorientiert wird auf alternative Produktionen in ländlichen Raum. Der jetzige Klubobmann der ÖVP Wilhelm Molterer und ehemalige Bundesminister für die Landwirtschaft soll laut Buchinger von der Agrarlobby in die „Kandare“ genommen worden sein und so mit Stand Molterer unter einer gewissen Beeinflussung.

Der Vorschlag des ehemaligen EU- Agrarkommissar Franz Fischler im Zuge der GAP (Gemeinsame Agrarpolitik) Reform sah vor, dass die Förderungen von der Produktion entkoppelt werden müßten und ihre gleichzeitige Bindung an verbindliche Standards hinsichtlich Umwelt, Tierschutz, Betriebssicherheit und Lebensmittelsicherheit stattfinden sollte. Die Leistungen der Bauern für die Gesellschaft würden wesentlich sichtbarer und die Konsumenten könnten mit noch mehr Qualität rechnen. Für die Steuerzahler würde damit transparent wofür ihre Mittel verwendet würden. Politische Unterstützung für die Reformvorschläge von EU-Kommissar Franz Fischler kam ebenfalls von vielen NGOs , da die Hoffnung Groß war, dass die Reform zur weiteren Ökologisierung der Landwirtschaft beitragen könne.