Der Krieg geht auf Kosten der US- Amerikaner/Innen
reisenbichlerAlois Reisenbichler von der Wiener Friedensbewegung möchte am 21. Juni, wenn der US- Präsident Goeorge W. Bush, nach Wien kommt, ein klares Zeichen setzen. Laut Reisenbichler ist der US- Präsident George Bush nach Völkerrecht der UNO, ein Kriegsverbrecher. „Die Schlimmsten Befürchtungen der Auswirkungen der Kriege der Menschen in Afghanistan und dem Irak sind übertroffen worden“, ist Reisenbichler der Ansicht. Außerdem ist die Friedensinitiative gegen die Aufrüstung in den USA, in der Europäischen Union (EU), aber auch in Österreich durch den Kauf der Eurofighter. „Der Krieg geht auf Kosten der US- Amerikaner/Innen“, unterstreicht Alois Reisenbichler.





Die Wiener Friedensbewegung entstand, wie die österreichische, zu Beginn der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. Sie war ein äußerst breites gesellschaftspolitisches Bündnis von verschiedenen Organisationen und Initiativen. Noch heute ist dieser Geist der Bündnisstruktur eines der wesentlichen Merkmale der Wiener Friedensbewegung, auch wenn längst nicht mehr alle der ehemals aktiven Kräfte mitwirken. Es gibt monatliche Treffen (Jour-fixe; jeden ersten Dienstag im Monat um 19.00 Uhr im Friedensbüro) auf denen die inhaltlichen, organisatorischen und auch aktivitätsorientierten Projekte zur Sprache kommen.

Vom Demoaufruf über allfällige Presseerklärungen hin zur Vorbereitung für z.B. Donauinselfest bzw. Volksstimmefest, usw. Das Büro versteht sich als eine Anlaufstelle für Kommunikations- und Informationsaustausch sowie für die Koordination div. Initiativen (Bezirksfriedensinitiativen) und Kampagnen (Österreichische Kampagne gegen Personenminen), die ihre Anlaufstelle unter der Büroadresse haben. Damit will die Wiener Friedensbewegung auch versuchen, die Vernetzungstätigkeit immer weiter zu verbessern. Hauptaktiviäten: Abrüstung, Kampf gegen Militarismus, gegen die Militarisieung der EU und für Neutralität, gegen Aufrüstung des österr. Bundesheeres bis hin zu seiner Abschaffung, ....