50 Jahre danach, die Frau trennt sich von Kübel und Kind
ImageIn der Sonntagsausgabe der Tageszeitung Kronen Zeitung“ wurde in einem Artikel die momentan stattfindende Diskussion über der Renovierungspläne im Amtshaus Meidling publiziert. Die Vorgeschichte dieser Diskussion sind die Fresco-Secco Wandmalerei von Otto Trubel. Das Künstlerhausmitglied Otto Trubel hatte 1956 über Auftrag des Magistrat der Stadt Wien neun Männer in verschiedenen Handwerkszünften, und eine Frau mit Kübel und Kind großformatig an den Saalwänden dargestellt. Inmitten dieser Darstellungen tagt seither das „Bezirksparlament“ um über das Wohl des Bezirkes zu entscheiden.Der Bezirk fasste den Entschluss sich mit dieser Thematik in mehren Handlungsfeldern auseinander zu setzten ...

 
Erbschaftssteuer: Auf immer mehr Vermögen immer weniger Steuern
Image"Angesichts der niedrigen Vermögenssteuern in Österreich und sichtbar werdender sozialer Ungleichheiten ist die Abschaffung der Erbschaftssteuer eine ökonomisch und verteilungspolitisch falsche Entscheidung.", kommentiert die Armutskonferenz den gestrigen Ministerrat. "Der Anteil vermögensbezogener Steuern liegt im EU-Durchschnitt bei 2,2%, in Österreich bei 0,6%." "Die Erbschaftssteuer könnte so reformiert werden, dass sie zu Verteilungsgerechtigkeit beiträgt, beispielsweise durch Einführung einer Erbersatzsteuer bei Privatstiftungen. Das allein brächte 180 Millionen Euro Einnahmen.", so das österreichische Anti-Armutsnetzwerk.

 
Umweltorganisation VIRUS begrüßt Absichtserklärung für Klimagipfel
ImagePositiv nimmt die Umweltorganisation VIRUS die Ankündigung von Kanzler Gusenbauer auf, nach Ostern einen Klimagipfel unter Einbeziehung von Umwelt-NGOs abzuhalten. Sprecher Wolfgang Rehm: "Es sollte auch denen, die beim Klimaschutz nach wie vor auf der Bremse stehen, klar werden, dass wir mit dem bisherigen Prinzip "Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht Nass" nicht weiterkommen.

 
„Wir werden im Bereich der Energiepolitik in den sauren Apfel beißen müssen“
ImageDer ehemalige Bundesminister unter der Regierung Kreisky, Erwin Lanc, geht in seinem aktuellem Kommentar auf ctv-net.org, auf die Energiepolitik in Österreich ein. Gravierende Schwächen sind laut Lanc, im Bereich Ergänzung und Erneuerungsinvestitionen zu Erkennen. Die Energiepolitik kann nicht dem Prinzip der Gewinnmaximierung unterworfen werden. Es muss nach Lanc ein Eigentümer gefunden werden, der das gesamtwirtschaftliche Interesse im Auge hat.